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DWS GmbH & Co. KG- ist zertifiziert nach: ISO 9001:2008, ISO 14001:2004, Fachbetrieb nach WHG

ANSIEDLUNG: „Ein harter, aber wundervoller Weg“

LUDWIGSFELDE - Beinahe hätte das heiße Wetter den Geschäftsführern von DWS die Hauptattraktion der Eröffnungsfeier vermasselt. Wegen des Regens in der Nacht davor erlaubten die Behörden das große Feuerwerk in letzter Minute.

22 Menschen arbeiten in der neuen, rund 1500 Quadratmeter großen Halle im Ludwigsfelder Industriepark West. Mercedes-Benz als einer der großen Kunden von DWS gab dann auch den Ausschlag, den Stammsitz des Unternehmens von Waßmannsdorf nach Ludwigsfelde zu verlegen. Das Autowerk liegt nur einen Steinwurf vom neuen DWS-Stammsitz entfernt. „Außerdem stimmt hier einfach alles“, sagt Ralf Jäger, Serviceleiter und Gesellschafter. Von der Infrastruktur bis zur Zusammenarbeit mit den Behörden aus Stadt, Kreis und Land habe einfach alles gepasst.

Einen „harten, aber wundervollen Weg“ nannte DWS-Geschäftsführer Frank Woltersdorf die Entwicklung des Unternehmens von der Gründung im Dezember 2004 mit drei Mitarbeitern bis zur Eröffnung der neuen, 1,8 Millionen Euro teuren Halle in Ludwigsfelde. Dieses Zitat aus Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ beschreibe am besten die Ereignisse der letzten Jahre und Monate, so Woltersdorf. Die Hasseröder-Brauerei sei der erste große Kunde gewesen, bald kamen große Unternehmen wie Mercedes Benz, Vattenfall und die Berliner Wasserbetriebe dazu. Alle lassen die Pumpen, Armaturen, Motoren und Getriebe ihrer Maschinen von DWS warten und instandsetzen.

Bereits im zweiten Geschäftsjahr sei die Bilanz ausgeglichen gewesen. 2007 hat DWS schon einen Umsatz von zwei Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen, wurde der neue Stammsitz von Anfang an auf die Möglichkeit zur Erweiterung ausgerichtet.

Doch was die Auftragslage zulässt, gibt der Arbeitsmarkt leider nicht her, so Werkstattleiter Frank Wandke. Der Mangel an Fachkräften verhindere, dass neue Arbeitsplätze entstehen. „Wir suchen händeringend nach Zerspanern, Pumpenschlossern, Elektrikern und Mechatronikern“, so Wandke. Auch in Verkauf und Vertrieb sollen neue Jobs entstehen. Da Abhilfe vom Arbeitsmarkt kaum in Sicht sei, wolle DWS ab 2009 zwei Auszubildende einstellen. Über das Ludwigsfelder Wirtschaftsforum sollen Kontakte mit Schulen geknüpft werden, erläutert Frank Woltersdorf.

DWS steht für Dichtung, Wartung und Service. Vor allem letzteres werde besonders groß geschrieben, betont Serviceleiter Ralf Jäger. Enge und möglichst persönliche Kontakte zu den Kunden gehörten zum Credo des Unternehmens. „Bei Havarien müssen wir in zwei Stunden vor Ort sein“, so Jäger, „nach vier Stunden müssen die Anlagen wieder laufen.“ Deswegen hat DWS eine 24-Stunden-Bereitschaft. Für die Mitarbeiter auf Abruf stehen in der neuen Halle auch zwei Betten bereit. Nur so könne man den Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Ludwigsfeldes Bürgermeister Frank Gerhard (SPD) war sichtlich stolz auf die Neuansiedlung in seiner Stadt. Ludwigsfelde sei die Nummer eins der Nummer eins und meinte damit die Bedeutung seiner Stadt im Kreis Teltow-Fläming, der als wirtschaftsstärkster Landkreis in den neuen Bundesländern gilt. „Es war eine Ansiedlung wie im Bilderbuch“, so Gerhard. Vom ersten Anruf der DWS-Geschäftsführung bei der Ludwigsfelder Wirtschaftsförderung bis zum Grundstücksverkauf vergingen nur wenige Wochen. Binnen acht Wochen war der Neubau vom Kreis genehmigt. Doch damit gebe er sich nicht zufrieden: „Ich werde auch in Zukunft immer da sein“, versprach Gerhard den DWS-Geschäftsführern.
 

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